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Solar


Solarwärme hat heute einen sehr hohen Stellenwert. In Verbraucherumfragen wird sie als beliebteste Energiequelle für die häusliche Wärmeversorgung genannt. Im Einfamilienhaus liefert eine Solaranlage bei typischer Auslegung (ca. 4 bis 5 m² Kollektorfläche) bis zu 6O% der jährlich für die Trinkwassererwärmung benötigten Energie. Mit einer Anlage, die zusätzlich auch die Heizung unterstützt, lassen sich je nach Dämmstandard des Gebäudes 1O bis 3O% des Gesamtwärmebedarfs decken.

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Nach dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) müssen seit dem 1. Januar 2OO9 bundesweit in Neubauten anteilig regenerative Energien zur Wärmeversorgung genutzt werden. Beim Einsatz von Solarthermie gilt die Verpflichtung mit einem Anteil von 15% des Wärmebedarfs als erfüllt. In Baden-Württemberg gilt außerdem seit dem 1. April 2OO8 das "Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG)". Es schreibt für bestehende Gebäude bei einer Heizungsmodernisierung ab 2O1O einen 1O% Anteil an Erneuerbaren Energien vor.

Ideale Verbindung

Vor allem im Sommer, aber auch im Winter liefern Solaranlagen Energie - immer wenn die Sonne scheint. Selbst bei bedecktem Himmel fangen sie solare Strahlungsenergie ein. Allerdings können sie die Heizungsanlage nicht vollständig ersetzen. Als Basis wird in jedem Fall ein zusätzliches Wärmeerzeugungssystem benötigt. Deshalb müssen Heizkessel und Solaranlage als "Team" betrachtet werden, dessen einzelne Komponenten gut aufeinander abgestimmt sind und effizient zusammenarbeiten. Eine besonders gute Lösung bietet dabei die Kombination von Brennwertkessel und Solaranlage.

  • erhöht den erzielbaren Energiespar- und Umwelteffekt
  • bietet ganzjährig eine sichere, effiziente und komfortable Wärmeversorgung
  • erfüllt neue gesetzliche Anforderungen (z.B. EWärmeG für BW)
  • wird gezielt gefördert, insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen

Ausgereifte Technik

Moderne Kollektoren wandeln die eintreffende Sonnenstrahlung mit hohem Wirkungsgrad in nutzbare Wärme um, die im Zusammenwirken mit Regelung und Solarspeicher bedarfsgerecht dem Warmwasser- oder Heizsystem zugeführt wird. Eine korrekt installierte Solaranlage braucht also genauso wenig Aufmerksamkeit wie ein konventionelles Heizsystem.

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Investition für die Zukunft

Die Solaranlage schützt mit einer einmaligen Investition auch künftig vor steigenden Energiepreisen. Zugleich steigert sie den Immobilienwert. Deshalb sollte heute bei der Planung einer Heizungsanlage - ganz gleich, ob im Alt- oder Neubau - immer auch der Einbau einer Solaranlage geprüft werden.