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Pelletsanlage


Der Komfort einer Pelletsheizung steht einer modernen Gas- oder Ölzentralheizung in nichts nach. Im Gegenteil: Es gibt bei einer Pelletsheizung keinen Gasanschluss und keinen Ölgeruch. Weiterhin kann man sich beim Heizen mit Pellets bequem zurücklehnen, weil Holz ökologisch einwandfrei und kohlendioxidfrei verbrennt. Durch die verschiedenen Technologien sind Leistungsbereiche von 5 kW bis zu mehreren 100 kW Heizleistung in Kaskadenschaltungen möglich.

Bereits heute stellen Pellets hinsichtlich des Brennstoffpreises eine kostengünstige Alternative dar.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gibt bei einer Pelletsanlage einen Zuschuss von 6O Euro pro kW bis 1OO kW Heizleistung, mindestens aber 1.7O0 Euro pro Anlage. Der Wirkungsgrad muss mindestens 9O% betragen.

Raumtemperaturen können um 1 bis 2 °C niedriger liegen als bei anderen Heizungssystemen.

Holzpellets benötigen aufgrund ihrer hohen Energiedichte ein deutlich geringeres Lagervolumen als andere Brennstoffe, was eine problemlose Vorratshaltung für eine Heizperiode ermöglicht.

Pellets setzen beim Verbrennen die Menge Kohlendioxid frei, die der Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat und werden deshalb als CO2-neutral bezeichnet.

Über einen Schichten- oder Pufferspeicher kann z.B. eine thermische Solaranlage eingebunden werden.

Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz). Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh / kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl.